Data Mesh Architektur
Kunde
Eine bundesweit agierende Einrichtung des öffentlichen Gesundheitswesens koordiniert die Modernisierung der Register- und Dateninfrastruktur im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Sie verbindet Bund, Länder und Kommunen und steht vor der Aufgabe, heterogene IT-Systeme in eine zukunftsfähige, interoperable Datenarchitektur zu überführen.
Herausforderung
Föderale Behörden arbeiten mit fragmentierten Datensilos, unterschiedlichen Rechtsrahmen und Legacy-Systemen. Die Anforderung: Eine Architektur schaffen, die dezentrale Datenhoheit ermöglicht, länderübergreifende Zusammenarbeit sicherstellt und gleichzeitig NOOTS-Anforderungen (Prinzip der einmaligen Dateneingabe) erfüllt — ohne zentrale Engpässe oder Qualitätsverluste.
Lösung & Umsetzung
Wir haben eine domänenorientierte Datenarchitektur (Data Mesh) entwickelt, die Daten als wiederverwendbare Produkte organisiert. Kernelemente: standardisierte Datenverträge (Open Data Contracts) für klare Schnittstellen zwischen Behörden, ein Self-Service-Portal für eigenständigen Datenzugriff und föderierte Governance-Strukturen mit klaren Verantwortlichkeiten.
Herausforderungen wie die Integration heterogener Altsysteme lösen wir durch Metadaten-Management und schrittweise Migration. Agile Teams begleiten die Implementierung von der Plattformauswahl bis zur Anbindung der ersten Fachverfahren.
Ergebnisse
- Mehrere Bundesländer an die gemeinsame Dateninfrastruktur angebunden
- Reduktion redundanter Datenerfassung durch standardisierte Produkte
- Datenprodukte produktiv bereitgestellt und dokumentiert
- Volle NOOTS-Konformität für registerfähige Datenbereitstellung erreicht
Resümee: Die Behörde verfügt nun über eine skalierbare Grundlage für die digitale Registermodernisierung. Die Architektur ermöglicht es föderalen Partnern, Daten souverän zu verwalten und gleichzeitig nahtlos zusammenzuarbeiten — eine Investition in nachhaltige Datensouveränität für die öffentliche Verwaltung.