
Ausbau der Online-Dienste

Ausgangssituation
Das Land Niedersachsen fasst im Masterplan Digitalisierung Maßnahmen zur Umsetzung der Digitalisierung über alle Verwaltungsebenen zusammen. Grundlage hierfür ist der von der Landesregierung am 18.09.2018 verabschiedete Handlungsplan „Digitale Verwaltung und Justiz“. Insgesamt wurden 16 Einzelprojekte gestartet, welche die Maßnahmen des Handlungsplans umsetzen und damit die Ziele der digitalen Verwaltung erreichen.
Eines der zentralen Kernprojekte des Programms ist der Ausbau der Online-Dienste. Dieses Einzelprojekt dient im Wesentlichen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) für alle im OZG identifizierten Online-Dienste.
Der Ansatz
Entsprechend der länderübergreifenden OZG-Kooperationsstrategie kann die Umsetzung von Online-Diensten durch Nachnutzung eines durch ein anderes Land bereitgestellten Dienstes (EfA-Prinzip) oder durch Eigenimplementierung erfolgen. Zur Klärung der Umsetzungsform werden die jeweiligen Online-Dienste grundsätzlich auf ihre Verfügbarkeit als EfA-Dienst geprüft, anschließend wird die technische und finanzielle Entscheidungsgrundlage zur Nachnutzung oder zur eigenen Umsetzung erarbeitet. Aufgrund des Umfangs des Programms, der enormen Menge der Online-Dienste und des zur Bearbeitung notwendigen Know-how hat das Land dabei auf die Unterstützung von LCSI als Mitglied im Konsortium der Bechtle AG gesetzt.
Die Leistungen
Das Management der Umsetzung der Online-Dienste des OZG erfordert umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen – von allgemeinem E-Government Know-How, über Standards, Technologien und Architekturen der Öffentlichen Verwaltung bis hin zum Service-Design unterschiedlicher Betriebsszenarien. Das interdisziplinär besetzte LCSI-Beratungsteam stellt die benötigten Kompetenzen zur Verfügung und unterstützt die Ministerien und nachgelagerten Landesbehörden bei der OZG-Umsetzung in den Themenfeldern Bildung sowie „Forschung & Förderung“.